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Hamburgmuseum: Gewölbtes Glasdach passgenau eingerüstet.

Optimale Werkplanung für eine äußerst wirtschaftliche Lösung! Der etwa 900 m² große Innenhof des Hamburgmuseums wurde mit einer gewölbten Glasdachkonstruktion in etwa 20 m Höhe überspannt und für Instandsetzungsarbeiten musste die gesamte Konstruktion mit einem Raumgerüst eingerüstet werden. 

Wir freuen uns jetzt über einen Artikel in der ALLGEMEINE BAUZEITUNG vom 24.04.2015.

HAMBURG (ABZ). - Im Jahre 1908 wurde das Hamburgmuseum als Museum für Hamburgische Geschichte gegründet. Ausgestellt wird die Entwicklungsgeschichte der Stadt Hamburg von ihren Anfängen um das Jahr 800 bis zur Gegenwart. Seit 1998 arbeitet die Firma Busch Gerüstbau GmbH im und am Hamburgmuseum. Das Hamburger Traditionsunternehmen, dass im Jahr 2013 sein 50-jähriges Jubiläum feierte, führte in diesem Zeitraum zahlreiche Projekte durch. Neben der Einrüstung sämtlicher Außenflächen für Dach- und Fassadenarbeiten wurden auch diverse Raumgerüste im Innenbereich, wie z. B. das Foyer, die Modelleisenbahn, die Heizzentrale und die Kaufmannsloge, ausgeführt. Für Instandsetzungsarbeiten des Glasdachs musste nun die gesamte Konstruktion mit einem Raumgerüst eingerüstet werden.

Der etwa 900 m² große Innenhof des Museums ist mit einer gewölbten Glasdachkonstruktion in etwa 20 m Höhe überspannt. Für die Instandsetzung wurde zunächst ein Teilbereich für Untersuchungsarbeiten gestellt. Hierbei wurden auch hinsichtlich der Gerüstkonstruktion wichtige Erkenntnisse gewonnen, um alle Lasten sicher abzuleiten und vernünftige Arbeitshöhen für die Folgegewerke bei der gewölbten Konstruktion zu erzielen. Im zweiten Schritt wurde dann das gesamte Glasdach eingerüstet. Das von der Firma Busch Gerüstbau fertiggestellte Gerüst umfasst einen Raum von 17 600 m3. Besondere Schwierigkeiten bei der Montage des Gerüstes lagen zum einen im Transport und Zwischenlagern der Gerüstmenge.

Der Innenhof ist lediglich durch einen Durchgang im EG erreichbar. So mussten die rund 150 t Gerüstmaterial mittels Gabelstapler und Handtransport an ihren Aufbauort verbracht werden. Flächen zum zwischenlagern standen insbesondere bei fortschreitendem Aufbau nur bedingt zur Verfügung. Zum Anderen mussten zahlreiche Exponate, Treppenanlagen, Eingänge und Terrassen so in das Raumgerüst integriert werden, dass sowohl den Belangen des Museums als auch den statischen Vorgaben des Gerüstes entsprochen wurde. Zwei Alu-Podesttreppentürme und zwei Bauaufzüge mit Personenbeförderung erschließen die gestaffelten Arbeitsebenen zwischen 16,0 und 22,0 m Höhe.

Eingesetzt wurde das System Layher Allround. Fehlende Komponenten wurden hierbei kurzfristig von der Hamburger Niederlassung des Unternehmens Layher Gerüste bereitgestellt. In enger Zusammenarbeit mit dem vom Bauherrn beauftragten Sigeko Jens Hackradt von der Firma iba Ingenieure aus Hamburg sowie dem von Busch Gerüstbau beauftragten Ingenieurbüro Volker Knobloch aus Heilbronn für die Gerüststatik konnte das Projekt erfolgreich erstellt werden.

Geschäftsführer Christopher Busch zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Mit der erstellten Gerüstkonstruktion wurde ein für alle Beteiligten hervorragendes Ergebnis erzielt. Die Folgegewerke finden ein gut konzipiertes Gerüst mit vernünftigen Arbeitshöhen und kurzen Erschließungswegen vor. Durch die intensive Werkplanung war es uns möglich, für den Bauherrn eine äußerst wirtschaftliche Lösung zu erzielen."

Voraussichtlich für etwa ein Jahr steht die gesamte Konstruktion nun für die Instandsetzungsarbeiten an der Glasdachkonstruktion, bis die Firma Busch Gerüstbau das 17 600 m3 große Raumgerüst wieder demontieren darf.

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